Titus, Absolvent der Märchenakademie

kinderbuch-maerchenakademieMärchen müssen erzählt werden. Titus lernt das seit zwei Jahren in der Märchenakademie. Fast überall hat er Bestnoten: Spannung & Gänsehaut, Ausdauererzählen, richtiges Atmen und Märchengesang. Nur im Märchentanz hat er eine Vier.

Jetzt steht als Abschluss der Ausbildung das Praxisjahr an: raus in die Welt, Abenteuer finden und bestehen. Denn das, was man selbst erlebt hat, kann man noch viel besser erzählen.

Märchen müssen nicht nur erzählt werden, sie müssen gelebt und weitergesponnen werden. Was ist eigentlich aus dem Häuschen der Hexe aus Hänsel und Gretel geworden? Ein Makler versucht es zu verkaufen. Gab es eigentlich bei Dornröschens Schloss einen Gärtner, der den Kampf mit der Dornenhecke aufgenommen hat? Und warum hat Rapunzel auf einmal einen Kurzhaarschnitt?

Nicht ganz freiwillig findet Titus, begleitet von einer streitsüchtigen Elfe in einer Lederjacke, all das heraus. Gemeinsam bestehen sie, wie in einem Fantasy-Game, ein Abenteuer nach dem anderen. Und der Boss-Gegner heißt Rumpelstilzchen …

Weil Märchen erzählt werden müssen, gibt es in Titus und der verwunschene Wald auch einen Erzähler, der schon mal die Handlung kommentiert oder auch mal zwischendurch einschläft. Ein Spiel mit den Erzählebenen, das einlädt, zu erkunden, wie gute Geschichten funktionieren. Was braucht es für eine gute Geschichte? Wie lässt sich eine gute Geschichte erzählen? Wie entsteht Spannung, was macht einen Helden aus und was bringt mich zum Lachen? Was würde ich anders machen, wenn ich dieses Märchenabenteuer erleben oder erzählen würde?

All das macht Titus und der verwunschene Wald zu einem intelligenten Spaß für Märchenliebhaber, was-wäre-wenn-Frager, Geschichten-zu-Ende-Spinner und Abenteuersucher.

Informationen zum Buch:

Theodor Serapion – Text
Mirjam Zels – Illustrationen

Titus und der verwunschene Wald

empfohlen für Kinder von 8 bis 10 Jahren
oder zum Vorlesen ab 6 Jahren

Märchen-Akademie
ISBN 978-3-00-0529641

Berichte über die Märchen-Akademie und den geheimnisvollen Autor Theodor Serapion in der Süddeutschen Zeitung und bei In Franken.

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