2019 – Bücherei statt Blog-Plan

Mein Bücherei-Ausweis der Stadtbibliothek Mannheim könnte dieses Jahr die Quelle für Bücher für meinen Blog werden.

Sie nahm sich einen Stapel Vorschauen, sank auf die Couch und seufzte: Liebe Verlage, überrascht mich. 

So könnte eine leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen neuen Büchern und mir beginnen. Leider blieben die Überraschungen diesmal weitestgehend aus. Zuviel vom Gleichen, vom Bekannten, zu viele Bücher, die schon vom weiten so aussehen, als seien sie nicht zu Ende gedacht worden, als hätten sie gut sein können, wenn man nur mehr Zeit gehabt hätte, daran zu feilen – jetzt bin ich als Bloggerin offensichtlich da, wo ich als Buchhändlerin schon ein paar mal war.

Kommt vor, ging bisher auch immer wieder vorbei. Bis dahin lese ich eben Titel aus der Backlist, die ich am liebsten in der Bücherei aufstöber.

Statt der Neuerscheinungen könnte also mein Bücherei-Ausweis der Star des Jahres werden – aber erst dann, wenn ich alles besprochen habe, was sich hier noch angesammelt hat. Bis dahin dürften die Herbstvorschauen der Verlage eintreffen … ob sie mich überraschen können?

Mehr über meine Lesegewohnheiten:

Ein Kommentar

  1. Ich hatte in den letzten Tagen drei wunderbare Kinderbücher gelesen, an deren Ende ich jemals traurig war, daß sie nicht unendlich weiter gehen würden: Kirsten Boie mit „Ein Sommer in Sommerby“, Antje Herden mit „Wir Buddenbergs. Das Geheimnis vor der Tür“ und Dagmar Geisler „Das Weihnachtswunder von Schneeberg“. Ebenso empfehle ich „Karl Kessel“. Aber ich weiß, wovon Du sprichst. Manchmal braucht man als Blogger wieder Abstand. Ich werde in solchen Phasen dann zynischer….

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