Wellen, Möwen und ein kleines Mädchen

Überhaupt sollten wir alle mehr am Meer spielen. Das kleine Mädchen in dem Bilderbuch „Welle“ macht es uns vor. Erst nähert sie sich ganz scheu und voller Respekt dem Wassersaum und rennt weg, sobald sich auch nur eine kleine Welle nähert. Von Bild zu Bild wird sie mutiger, hüpft auch das flache Wasser, dass es nur zu platscht. Schließlich ist sie so in ihr Spiel versunken, dass sie den Wellen…

weiterlesen

Armer, böser Wolf

Niemand mag dem Wolf helfen. Weder die sieben Geißlein, noch Rotkäppchen oder die Prinzessin sind bereit, ihn in der kalten Winternacht in ihr Haus zu lassen. Dabei ist dieser Wolf alles andere als furchterregend: Struppig, lahm und abgemagert streunt er durch den Wald. Seinen Kumpels Bär und Fuchs ergeht es nicht besser. Freunde hat er nicht mehr einen. Doch man darf auch nicht vergessen: Statt zu spielen mit den Kleinen,…

weiterlesen

Darwins große Reise – eine Einladung, die Wunder der Welt zu entdecken

Wenn ich groß bin werde ich Forscher. Oder Entdecker. Ob das wirklich der Plan des jungen Charles Darwin war, werden wir wohl nie herausfinden. Vielleicht wusste er vor allem, was er nicht wollte: Medizin studieren oder Pfarrer werden, wie sein Vater das für ihn vorsah. Charles Darwins Liebe galt von Kindesbeinen an der Biologie und der Naturkunde. Als er die Einladung bekam, Mitglied der Crew des Forschungsschiff H.M.S. Beagle zu…

weiterlesen

Erwin Moser

Zu den wenigen Kinderbüchern, die ich im Regal stehen habe, gehört „Das Fabulierbuch“ von Erwin Moser. Dieser Sammelband, der 1989 erschienen ist, hat sogar schon viele Runden des Aussortierens überstanden. Mich faszinieren die eher stillen Zeichnungen Erwin Mosers und ich habe seine Figuren – Raben, Bären, Katzen, Mäuse – in mein Herz geschlossen. Ein klein wenig hoffe ich auf eine Renaissance des Autors, dessen Kinderbücher so gut in unsere Zeit…

weiterlesen

Nur Pipiman kann das Schneemonster besiegen!

Herrlich albern. Das wäre eine Möglichkeit, das Bilderbuch „Pipiman“ zu beschreiben. Ich könnte aber auch darauf hinweisen, dass ich als Frau die Superheldengeschichte wahrscheinlich genauso schlecht würdigen kann wie einen Wettbewerb im Weitpinkeln. Aber ich möchte mich der Geschichte um den kleinen Helden, der die Stadt vor dem großen Schneemonster rettet, anders nähern. Kennt ihr diesen Gesichtsausdruck von Kindern, wenn sie euch „Schau mal was ich kann!“ entgegenrufen und dabei…

weiterlesen